Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Kernspintomographie (auch Magnetresonanztomographie, MRT) ist ein besonders geeignetes Diagnoseverfahren, wenn z.B. Bilder von Gehirn, Wirbelsäule, Gelenken, Gefäßen, inneren Organen benötigt werden.

Bei dieser modernen Untersuchungsmethode werden mit Hilfe starker Magnetfelder und hochfrequenter Schallwellen Schichtaufnahmen des Körpers erzeugt – ganz ohne Röntgenstrahlen. In unserer Praxis verfügen wir über ein Magnetresonanztomographen (MRT) 3,0 Tesla.

Je nach Untersuchung liegen Sie für 15 – 45 Minuten ganz entspannt in einem hellen, an beiden Enden offenen Tunnel. Da das MRT-Gerät sehr laut werden kann, erhalten Sie einen Gehörschutz.

Bei manchen Untersuchungen wird während der Untersuchung  ein gut verträgliches Kontrastmittel gegeben. Wenn Sie sich unwohl fühlen, können Sie sich mit einer Klingel bemerkbar machen. Eine Mitarbeiterin ist während der ganzen Untersuchung für Sie da.

Die Bilddaten werden am Computer ausgewertet, digital archiviert und für Sie dokumentiert. Ein Befundbericht wird geschrieben und an Ihren überweisenden Arzt gesandt. Sie brauchen unsere Auswertung nicht vor Ort abzuwarten, sondern können die Ergebnisse mit Ihrem weiterbehandelnden Arzt besprechen

Persönliche Gegenstände aus Metall (wie Schmuck, Uhr, Haarnadeln, Brille etc.) verursachen Bildstörungen und müssen vor der Behandlung abgelegt werden. Alle diese losen Gegenstände dürfen Sie auch aus Sicherheitsgründen auf keinen Fall in den Untersuchungsraum mitnehmen.

Wenn Sie, wie viele Menschen, unter Klaustrophobie (umgangssprachlich „Platzangst“) leiden, können Sie auf Wunsch ein angstlösendes Medikament erhalten. Sprechen Sie uns einfach bei der Terminvergabe darauf an.

Abhängig von der Indikation kann es erforderlich sein, ein Kontrastmittel über die Armvene zuzuführen. Dies ist allgemein gut verträglich und kann sehr selten eine allergische Reaktion auf das Kontrastmittel hervorrufen. Sprechen Sie uns bei Bedenken gerne vor der Behandlung an.

Da der MRT mit einem starken Magneten arbeitet, darf eine Untersuchung nicht durchgeführt werden wenn:

  • Sie einen Herzschrittmacher tragen.
  • ein Innenohrimplantat (Cochlea-Implantat = Hörprothese für Gehörlose) vorhanden ist.
  • eine fest implantierte Schmerzmittelpumpe vorhanden ist (externe Pumpen müssen abgelegt werden).
  • Sie einen bestimmten Ventrikelshunt, einen Neurostimulator oder magnetisch fixierten Zahnersatz tragen.
  • Sie im ersten Drittel der Schwangerschaft (1. – 13. Woche) sind.

Computertomographie (CT)

Die Computertomographie (CT) bietet Verfahren, um sichere Diagnosen z.B. von Knochenbrüchen, Blutungen, Blutergüssen, Schwellungen (z.B. von Lymphknoten) sowie Entzündungen zu erhalten. Sie ist besonders geeignet für die Untersuchung der Lunge, Zähne, Nasennebenhöhlen, Bypässen und Darstellung von künstlichen Gelenken

Die CT liefert überlagerungsfreie Querschnittsbilder, Oberflächendarstellungen und Volumenbilder sowie Durchblutungsstudien (Perfusionen) der gewünschten Körperregion. In unserer Praxis verfügen wir über MultiDetektor Computertomographen.

Je nach Untersuchung liegen Sie für ca. 5 – 15 Minuten ruhig und entspannt auf einem Untersuchungstisch, der mit Ihnen während der Untersuchung durch einen nach beiden Seiten offenen Ring gefahren wird.

Wenn Sie sich unwohl fühlen, haben Sie eine Sprechverbindung zu unserem Bedienpult. Eine Mitarbeiterin ist während der ganzen Untersuchung für Sie da.

Die Bilddaten werden am Computer ausgewertet, digital archiviert und für Sie dokumentiert. Ein Befundbericht wird geschrieben und an Ihren überweisenden Arzt gesandt. Sie brauchen unsere Auswertung nicht vor Ort abzuwarten, sondern können die Ergebnisse mit Ihrem weiterbehandelnden Arzt besprechen.

Persönliche Gegenstände aus Metall (wie Schmuck, Uhr, Haarnadeln, Brille etc.) verursachen Bildstörungen und müssen vor der Behandlung abgelegt werden.

Abhängig von der Indikation kann es erforderlich sein, ein Kontrastmittel über die Armvene zuzuführen. Dieses ist ein erprobtes und gut verträgliches jodhaltiges Medikament, auf das in seltenen Fällen Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten können.

Abhängig von der Fragestellung kann es erforderlich sein CT-Kontrastmittel zu geben, dieses bildet sich unter Gabe eines Antiallergikums zurück. Das Kontrastmittel wird über die Nieren innerhalb eines Tages ausgeschieden. Sprechen Sie uns bei Bedenken gerne vor der Behandlung an.

Ein CT sollte während der Schwangerschaft generell vermieden werden. Besteht eine Schilddrüsenüberfunktion oder ist ein autonomes Adenom der Schilddrüse bekannt, so muss entweder auf eine Kontrastmittelgabe verzichtet werden oder eine vorübergehende medikamentöse Schilddrüsenblockade eingeleitet werden. Ggf. kann alternativ eine Kernspintomographie durchgeführt werden.

Besteht eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), die mit einem metforminhaltigen Medikament behandelt wird, muss dieses Medikament in Absprache mit dem Diabetologen mindestens drei Tage vor der Untersuchung abgesetzt werden, da sonst Kreuzreaktionen mit dem CT-Kontrastmittel auftreten können.

Periradikuläre Therapie (PRT)

Mit der Periradikulären Therapie (PRT) werden Schmerzen im Rückenbereich behandelt, kontrolliert durch CT-Schichtaufnahmen. Die PRT eignet sich zur Behandlung fast aller von der Nervenwurzel ausgehenden Schmerzen, die z.B. bestehen bei

  • einem nicht operationspflichtigen Bandscheibenvorfall.
  • einer Einengung des Wirbelkanals z.B. durch Verschleiß oder durch Narbenbildung nach einer Bandscheiben-Operation.
  • bei akutem oder chronischem Lendenschmerz ("Hexenschuss“).

Bei der PRT wird ein entzündungshemmendes und nervenberuhigendes Medikament über eine Injektionsnadel direkt an die schmerzverursachende Nervenwurzel beziehungsweise an das Wirbelgelenk geführt. Dazu liegen Sie in Bauchlage auf dem CT-Untersuchungstisch.

Anhand von CT-Schichtaufnahmen wird die Positionierung der Injektionsnadel genau geplant. Nach der Positionierung der Nadel wird ihre korrekte Lage wiederum mittels CT-Schichtaufnahmen kontrolliert. Erst bei korrekter Lage wird dann das Medikament eingespritzt. Die Behandlung dauert etwa 10 Minuten.

Persönliche Gegenstände aus Metall (wie Schmuck, Uhr, Haarnadeln, Brille etc.) verursachen Bildstörungen und müssen vor der Behandlung abgelegt werden.

Nach der Behandlung kann es zu vorübergehenden Gefühlsstörungen oder Lähmungen kommen. Sie dürfen daher nach der Anwendung für 6 – 8 Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

In den meisten Fällen merken Sie schon nach der ersten Behandlung eine deutliche Besserung der Beschwerden. Häufig führt jedoch erst eine mehrfache Wiederholung der Behandlung im Abstand von 1 – 2 Wochen zur endgültigen Beschwerdefreiheit.